Vollstreckungs­bescheid beantragen – Was geschieht dann?

Einen Vollstreckungsbescheid erhalten Sie, nachdem Sie Ihre Forderung erfolgreich im gerichtlichen Mahnverfahren durchgesetzt haben und der Kunde darauf innerhalb der Frist nicht mit Zahlung oder Widerspruch reagiert hat. Doch was geschieht nun?

An diesem Punkt ist es meist so, dass der Schuldner auch dann nicht freiwillig zahlt, wenn Sie einen Vollstreckungsbescheid vorweisen können. Ihre Forderungen sind nun sogar gerichtlich bestätigt und doch haben Sie Ihr Geld noch nicht erhalten.

Forderungen nachzugehen, ist meist ein zeitraubender und frustrierender Prozess.

Daher empfehlen wir Ihnen, einen professionellen Inkasso-Dienstleister mit Ihren Forderungen zu beauftragen. Wir erläutern Ihnen, was Sie rund um den Vollstreckungsbescheid wissen sollten.

Sie möchten einen Vollstreckungsbescheid beantragen und den Weg einer Pfändung einschlagen, um an Ihr Geld zu gelangen?
Hier erfahren Sie, wie Sie einen gerichtlichen Mahnbescheid erlassen, um anschließend einen Vollstreckungstitel zu erwirken.

Was ist ein Vollstreckungsbescheid?

Was ist ein Vollstreckungsbescheid überhaupt? Was bedeutet er für Sie? Was können Sie mit diesem Dokument tun? Wir geben Ihnen Antworten auf die häufigsten Fragen und erläutern Ihnen, worauf Sie achten sollten.

  • Was ist ein Vollstreckungsbescheid?
    Ein Vollstreckungsbescheid ermächtigt Sie unter anderem, eine Zwangsvollstreckung zu veranlassen. Dabei werden Wertgegenstände Ihres Schuldners gepfändet, deren Erlös Sie als Gläubiger erhalten.
  • Wie hoch sind die Chancen auf Erfolg mit einem Vollstreckungsbescheid?
    Womit Sie bei einer Zwangsvollstreckung rechnen können, hängt von der Höhe der geschuldeten Summe und vom Restvermögen des Schuldners ab. Über eine Bonitätsabfrage erhalten Sie einen aktuellen Stand der Dinge und können vorab einschätzen, wie hoch Ihre Chancen sind, über eine Zwangsvollstreckung an Ihr Geld zu gelangen.

Bitte beachten Sie: Wenn Sie sich entschließen, eine berechtigte Forderung eigenständig einzutreiben, sollten Sie einige Dinge beachten und unbedingt Fallstricke vermeiden. Damit Ihnen diese nicht zum Verhängnis werden, geben wir Ihnen im Folgenden einige wertvolle Hinweise an die Hand.

Vollstreckungsbescheid – nächste Schritte

Wenn Sie einen Vollstreckungsbescheid in den Händen halten, ist wiederum Ihr aktives Handeln gefragt. Warten Sie nicht zu lange, bevor Sie tätig werden, denn je eher Sie handeln, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Ihr Geld erhalten.

Wir erläutern Ihnen, was Sie mit Ihrem Vollstreckungsbescheid tun müssen, um Ihr Geld bei Ihrem Schuldner einzufordern.

  • 1. Ergreifen Sie die Initiative
    Der Vollstreckungsbescheid ebnet Ihnen den Weg in die Zwangsvollstreckung. Diese müssen Sie allerdings aktiv beantragen. Dazu wenden Sie sich an das Amtsgericht, das für den Wohnort Ihres Schuldners verantwortlich ist und beantragen eine Zwangsvollstreckung.
  • 2. Einen Gerichtsvollzieher beauftragen
    Die Zwangsvollstreckung führt ein Gerichtsvollzieher durch. Diesen müssen Sie beauftragen. Der Schuldner gibt daraufhin eine Vermögensauskunft ab. Reicht das Vermögen des Schuldners nicht aus, um Ihre Forderungen zu erfüllen, können Sie den Gerichtsvollzieher erst nach zwei Jahren erneut mit einer Zwangsvollstreckung beauftragen. Beachten Sie jedoch, dass mit jeder erneuten Beauftragung auch weitere Kosten entstehen.
  • 3. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst
    Hat ein Schuldner offene Rechnungen bei Ihnen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er auch noch weitere Verbindlichkeiten bei anderen Gläubigern hat. Daher sollten Sie schnell sein, denn bei allen Vollstreckungs- und Pfändungsmaßnahmen gilt das Motto: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Kommen Ihnen andere Gläubiger zuvor, reicht das Vermögen des Schuldners womöglich nicht mehr aus, um Ihre Forderungen zu erfüllen.
  • 4. Gibt es beim Vollstreckungsbescheid eine Verjährung?
    Ein Vollstreckungsbescheid hält nicht ewig. Wir die Verjährung nicht unterbrochen und machen Sie von Ihrem Vollstreckungsbescheid keinen Gebrauch, verfällt er automatisch nach 30 Jahren.

Bestimmt haben Sie erkannt, dass bei einer Zwangsvollstreckung ein gewisser Zeitdruck herrscht. Andere Gläubiger könnten Ihnen zuvorkommen, sodass Sie sich mit Ihrer Forderung hintenanstellen müssen. Um Ihre Chancen auf Erfolg zu erhöhen, kann es ratsam sein, einen professionellen Partner hinzuziehen. Mit viel Erfahrung und großem Know-how hilft er Ihnen dabei, Ihren Vollstreckungstitel erfolgreich durchzusetzen. Dieser Weg ist einfach und bequem, schützt Sie vor Fehlern, nimmt Ihnen viel Arbeit ab und verspricht darüber hinaus auch den wahrscheinlichsten Erfolg.

Bei Vollstreckungsbescheid Kosten senken

Beauftragen Sie uns mit der Durchsetzung Ihres Vollstreckungsbescheids, brauchen Sie sich damit nicht mehr zu beschäftigen und haben mehr Zeit für die Tätigkeiten, die Ihr Unternehmen wirklich voranbringen. Außerdem können Sie mit unseren Dienstleistungen schon vor dem Vollstreckungsbescheid Kosten senken.

Wir holen bei Bedarf eine Bonitätsauskunft über Ihren Schuldner ein bzw. sorgen dafür, dass er wahrheitsgemäße Angaben über sein Vermögen machen muss. Anschließend lassen wir eventuelle Wertsachen in seinem Besitz pfänden und erstatten den Betrag Ihrer offenen Forderungen auf Ihr Konto.

Für die Bearbeitung und Umsetzung entstehen bei einem Vollstreckungsbescheid Kosten, die von Fall zu Fall variieren können. Daher stimmen wir unser Vorgehen im Voraus mit Ihnen ab, sodass Sie jederzeit den Überblick und die volle Kontrolle über den Ablauf der Vollstreckung haben.

Übrigens können Sie uns auch schon zu früherem Zeitpunkt mit Ihren offenen Rechnungen beauftragen. Wir suchen für Sie den Dialog mit Ihrem Schuldner und nehmen Rücksicht darauf, Ihre Geschäftsbeziehung und Ihren guten Ruf zu erhalten. Dank unserer jahrelangen Erfahrung können wir so in vielen Fällen eine Zwangsvollstreckung vermeiden und Ihnen deutlich schneller zu Ihrem Geld verhelfen.

Wir haben sie Neugierig gemacht?

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