Stadt Schlieren beauftragt Inkassounternehmen

Oft geben Kommunen den Kampf, vor allem gegen Verkehrssünder, die im Ausland wohnhaft sind, viel zu schnell auf. Die Stadt Schlieren in der Schweiz hat sich nun dazu entschlossen, ein professionelles Inkassounternehmen zu beauftragen, das gegen Verkehrssünder im Ausland vorgeht, um liquide Mittel zu schaffen.

Bußgeldbescheide gegen liquide Mittel

Kosten kommen nur im Erfolgsfall auf die Stadt Schlieren zu. Die Stadt erhofft sich auf diesem Weg rund 50.000 Franken Nettoerträge in den ersten beiden Jahren. Die Tendenz geht dahin, dass es danach etwas weniger wird. Ein weiterer positiver Aspekt für die Stadt: Auf eigener Seite müssen keine Ressourcen wegfallen oder gar neue Stellen geschaffen werden. Steuer-Inkassofälle und -Verlustscheine bearbeitet die Stadt weiterhin selber, auch das Inkasso gegen Schuldner mit Sitz in der Schweiz macht die Stadt Schlieren weiterhin selber. Schlieren hat ohne Steuerforderungen rund 4000 Verlustscheinforderungen. Geschätzte Höhe: Ca. 6 Millionen Franken.

Professionelle Dienstleister können weiterhelfen

Die Stadt Schlieren geht hier mit gutem Beispiel voran: In jeder Kommune schlummern Gelder, die ohne Hilfe eines professionellen Dienstleisters nicht eingeholt werden können. Unternehmen, die sich auf die weltweite Einholung von Bußgeldern spezialisiert haben, können bereits von der Übermittlung der KFZ-Kennzeichen, über die Halterermittlung & dem Versand der Bußgeldbescheide/Mahnungen bis zum Inkasso mit einheitlichen Reporting weiterhelfen.

Quelle: https://www.limmattalerzeitung.ch/limmattal/stadt-will-50000-franken-mehr-dank-spezial-inkasso-ld.2125072

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